Sonntag, 9. Februar 2014

Forever Das ewige Mädchen

Seitenanzahl: 412
Verlag: Darkiss
Broschiert: 12,99
Autor: Rebecca Hamilton
ISBN-13: 978-3862788392











Kurzbeschreibung

Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie im Dorf nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen, und dunkle Gestalten erscheinen. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist

Wie finde ich das Cover?

An sich gefällt mir das Cover eher weniger mit dem Mädchen und dem zum Teil rosa Haar, aber in Verbindung mit der Story passt es wieder gut durch die schwarzen Schatten, die das Mädchen umkreisen. Der Name "Forever-Das ewige Mädchen" ist gut gewählt und dieser Untertitel klingt mal nicht dämlich.

Wie ist meine Meinung?

Ich gebe es zu ich bin ein kleines bisschen oberflächlich, aber als ich den Namen Charles gelesen hab in der Kurzbeschreibung, wusste ich nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Bei der Namenssache bin ich eh etwas komisch drauf. Wenn ich einen Namen sehe der mir nicht gefällt oder mit dem ich was blödes verbinde, bin ich sehr voreingenommen, was den Charakter angeht. Also es ist nicht so, dass ich sie dann total hasse, aber sie haben es etwas schwerer ein guten Eindruck bei mir zu machen, auch wenn ich sie absolut nicht kenne. Bei Charles muss ich an einen kleinen pummeligen Mann mit Schnurbart denken, der total schleimig ist. Fragt mich nicht wieso, aber es taucht automatisch so ein Bild in meinem Kopf auf xD Ob er wirklich so ist, darauf greife ich später wieder auf.

Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat ist nicht direkt neu, aber anders verpackt und hebt sich sehr von den gewohnten Jugendbüchern ab.
Was für paranormale Wesen außer Hexen sonst noch auftauchen und wie sie zueinander stehen müsst ihr selbst heraus finden, aber ich empfehle euch ein Zettelchen zu nehmen und euch zu notieren was was ist, da doch sehr viele Kreaturen auftauchen für die es unterschiedliche Namen gibt und ich so meine Probleme damit hatte sie wieder zuzuordnen, was auch den Lesefluss gestört hat.
Ansonsten mochte ich den Schreibstil gerne, da die düstere und ernste Atmosphäre auch so rüber gekommen ist und ich nicht das Gefühl hatte durch Blumenwiesen zu gehen. Leider war manches auch zu detailreich, was die Spannung etwas gestoppt hat.

Da wäre die Protagonistin, Sophia, die sich nicht im Teenie Alter befindet und nicht total gefühlsduselig und naiv benimmt, sondern erwachsen. Das war sehr abwechslungsreich und ich musste mir nicht gegen die Stirn klatschen, weil sie so dumm ist wie bei manch anderen Bücher, aber manchmal hätte ich das doch gerne gesehen, ach das ist einfach so ungewohnt. Ich bin gerne in ihre Welt eingetaucht und sie tat mir manchmal so Leid! Durch ihren Glauben wird sie als Außenseiterin in ihrem Dorf betrachtet, angefeindet, bedroht und selbst ihre Mutter versucht Sophia von ihrem Glauben abzubringen. Dann wird sie auch noch von allen möglichen Wesen gejagt und erfährt, dass ein Fluch auf ihr lastet, wenn das mal nicht ernsthafte Probleme sind, als sich zwischen zwei Jungs zu entscheiden, weiß ich auch nicht.
Dann gibt es auch nochmal Charles, der keineswegs pummelig und schleimig ist :p Ich konnte ihn zu Anfang nicht richtig einschätzen, ob er jetzt der Böse oder der Gute ist und ich fand ihn manchmal komisch, wie er sich zu Sophia verhalten hat. Wie zu erwarten gab es zwischen den beiden auch eine Liebesgeschichte, die aber sehr authentisch rüber kam und die Funken nur so geknistert haben, so was wünsche ich mir als Leserin, aber manchmal war es mir doch ein bisschen zu erwachsen. Dann gab es auch noch viele interessante Nebencharakter, die das Buch noch lesereicher gestaltet haben, weil sie alle so unterschiedlich waren.

Fazit

"Forever" ist eines der Bücher, die altbekannte Ideen in eine komplett neue Geschichte verwandelt und einen die Klischees vergessen lässt. Auch sind die Charaktere neu und entsprechen nicht dem bekannten Bild, nur haben mir die vielen Namen der verschiedenen Wesen zu schaffen gemacht und manchmal war es etwas zu detailreich, ansonsten hatte ich echt Spaß mit dem Buch!

Bewertung

☺☺☺☺




Montag, 3. Februar 2014

Unsterblich Tor der Dämmerung

Seitenanzahl: 608
Verlag: Heyne fliegt
Gebundenes Buch: 16,99€
Autor: Julie Kagawa
ISBN-10: 3453268571

Reihe (1/?)

1. Unsterblich - Tor der Dämmerung
2. Unsterblich - Tor der Nacht








Kurzbeschreibung

Nur sie kann die Menschheit retten

Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen.

Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hofft, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten …

Wie finde ich das Cover?

Ich muss ehrlich sagen, mir sagt das Cover überhaupt nicht zu und ich finde es verwunderlich und witzig, dass der Autorenname größer als der Titel ist. Nun ja ich muss aber zu geben, dass ich auch daran vorbei latschen würde ohne dem Buch beachten zu schenken, wenn der Autorenname mir nichts gesagt hätte. Mir gefällt das Mädchen leider so gar nicht und ich weiß auch gar nicht so genau, was diese Wellen sein sollen, vielleicht Blut? Die Zusammenstellung der Farben sagt mir auch gar nicht zu.

Wie ist meine Meinung?

Als ich das Buch in der Vorschau entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich es haben muss. Ich meine Julie Kagawa?! Sie ist eine der Autoren von denen ich jedes neue Buch unbedingt haben muss, weil ich schon von Anfang an weiß, dass ich das Buch lieben werde, einfach weil ihr Schreibstil so toll ist! Mit ihm kann ein Buch gar nicht blöd sein und auch die Idee klang einfach genial. Für Blutsauger bin ich eh immer zu haben und die dann auch noch in einer Dystopie? Sofort her damit!
Ich sage es euch, auch wenn ihr euch weigert Vampirbücher zu lesen, bitte macht hier eine Ausnahme! Ihr werdet sehen, dass nicht alle glitzern und ekelhaft süß sind, sondern alles andere als das sind, denn sie sind böse, grausam und egoistisch.

Allison ist das genaue Gegenteil von Meghan und das hat mich total überrascht, denn ich habe trotzdem gedacht, dass sie sich etwas ähneln, wenn auch nur ein kleines bisschen, aber ich habe nichts von Meggi in Alli entdeckt. Ich fand das sehr erfrischend, kein kleines verängstigtes Mädchen, das keine Ahnung von der Welt da draußen hat, sondern ein mutiges und starke junge Frau, die schon früh gelernt hat in der Welt der Vampire klar zu kommen und auch verantwortungsbewusst ist.
Aber auf der anderen Seite fand ich Alli am Anfang beängstigend, weil sie so unterkühlt war und eiskalt gehandelt hat. Doch mit der Zeit zeigte Alli dann Gefühle und das machte sie greifbarer für mich und diese Gefühle hat Julie Kagawa sehr gut rübergebracht. Besonders gelungen fand ich, wie sie Allis Emotionen und Gedanken mir nahe gebracht hat, als sie in ein Vampir verwandelt wurde, ein Wesen, das sie mehr als alles andere verabscheut. Aber sie wollte leben und das war ihre einzige Chance. Auch wenn sie jetzt eine grässliche Kreatur ist, hat sie immer noch nach ihrem alten Moralverstand gehandelt und nicht wegen ihrem neuen da sein das Handtuch geschmissen und sich selbst aufgegeben, das macht sie unglaublich faszinierend. Zeke, der männliche Gegenpart, ist auch gar nicht wie erwartet der extreme Beschützer oder sonstiges, sondern nett und süß. Hier waren die Rollen vertauscht, denn diesmal liegt es nicht am dem Jungen weshalb sie nicht zusammen sein können/sollten, sondern an dem Mädchen und das ist so unglaublich erfrischend! Allgemein kann ich sagen, dass keiner der Charaktere ansatzweise Stereotypisch ist, sondern jeder individuell und hinter jedem steckte mehr als der Anschein zu sagen vermag. Die Liebesgeschichte nahm auch nicht ein sonderlich großen Teil der Geschichte ein, sondern tauchte nur immer wieder mal auf.

Das Hauptmerkmal der Geschichte liegt auch gar nicht auf der Handlung sondern eher auf die Entwicklung der Charaktere, was es manchmal etwas schleppend gemacht hat dem Verlauf zu folgen, besonders zur Mitte des Buches. Aber danach war der Fokus dann auch wieder auf die Handlung und ein Ereignis nach dem anderen passiert, sodass ich manchmal atemlos durch das Buch geschwebt bin. Auch Actionliebhaber werden gefallen an dem Buch finden, denn das Buch bietet unteranderem anschauliche Kämpfe mit Blutvergießen und Spannung wird auch geboten, was will man mehr?

Wie schon erwähnt, mag ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne, weil sie weiß, wie sie ihre Leser in eine neue Welt mitreißt mit liebevollen Details mal hier und dort eingestreut, sodass ich mir auch ein gutes Bild von Allisons Umgebung machen konnte, die mich auch sehr fasziniert hat. Auch hatte ich das Gefühl mitten im Buch zu sein, denn das Buch ist so atmosphärisch geschrieben, die oft sehr drückend war.
Und als ich mit dem Buch angefangen habe, konnte ich mich auch nicht mehr losreißen und musste mich dazuzwingen aufzuhören, weil es schon so spät war. Die Geschichte schließt im ersten Band in sich ab, aber es sind noch sehr viele Fragen offen, die ich beantwortet haben möchte und es gibt da auch paar Andeutungen, was im zweiten Teil wohl passieren wird, auf den ich mich schon total freue.

Fazit

Vampire und Dystopien mögen mittlerweile sehr ausgelatscht sein und ich kann verstehen, wenn ihr keine Lust mehr drauf habt, aber probiert es doch mal mit einer Mischung von beidem. Das bringt neuen Schwung in dem großen weiten Meer und dann auch noch von Julie Kagawa? Damit kann man gar nicht falsch liegen, denn die Charaktere sind so einzigartig, der Schreibstil genial und auch die Story sehr spannend und fesselnd. 
Na klingt doch gut oder? ;)

Bewertung

☺☺☺☺☺




Samstag, 18. Januar 2014

River Girl

Seitenanzahl: 186
Verlag: Pink
Taschenbuch: 9,99€
Autor: Usch Luhn
ISBN 978-3-86430-031-8

Reihe (1/?)

1. River Girl
2. River Love








Kurzbeschreibung

RE@ALITY ROMANZEN RIESENSTORY

Lio ist nach einem echten Asteroiden benannt. Und tatsächlich fühlt sie sich gerade wie nicht von dieser Welt: Ständig gibt es Stress mit ihrer Mutter, und dazu ist Lio auch noch mächtig in Jasper verliebt. Und der ist blöderweise Chef der Schülerzeitung.

Da schickt ihr das Universum genau die richtige Story, um Jasper zu beeindrucken: ein Hausboot. Auf dem macht nämlich ihr Vater nach jahrelanger Schipperei in Hamburg fest. Im Schlepptau: dessen neue Freundin Patty, deren langweiliger Sohn Niclas und jede Menge Ärger. 

Wie finde ich das Cover?

Ich finde das Cover zwar nicht schön, aber auffallend durch diese grellen Farben und auch teilweise passend, da Möwen abgebildet sind und die immer für Gewässer stehen. Und die mit dem Fernrohr soll wohl Lio sein, nur was das unter ihr sein soll kann ich nicht erkennen. Auch mag ich den Titel, da Hamburg an einem Fluss liegt und das Buch dort spielt.

Wie ist meine Meinung?

Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich erst mal ein starkes Problem mit dem Schreibstil. Die Sätze klangen in meinem Kopf sehr komisch und sie waren öfters sehr kurz und sind nicht ineinander geflossen, sie waren nur nebeneinander gereiht hatte ich das Gefühl und ließen sich dadurch nicht flüssig lesen. Später kam dann auch noch das Niederländisch manchmal dazu und setze mir echt zu, von wegen, wenn man deutsch spricht, versteht man auch Niederländisch. Das liegt daran, dass Lios Vater Holländer ist und dann ab und zu mal mit ihr holländisch spricht.
Aber nach einer Zeit habe ich mich daran gewöhnt und es lies sich dann viel leichter lesen und es gab manchmal Songtexte, welche die rüberzubringenden Gefühle nochmal verstärkten, das mochte ich sehr gerne.
Was ich auch noch sehr gerne an dem Buch mochte ist, dass es sich in Hamburg abspielt. Endlich mal ein Handlungsort den ich auch selbst kenne und von dem ich mir in etwa ein Bild machen kann.

Lio ist ein 14-Jähriges Mädchen und schlägt sich mit den alltäglichen Problemen rum. Ihre Mutter hat nicht so viel Zeit für sie, weil sie ein eigenen Laden führt und ihr Vater wohnt gar nicht bei ihnen. Hier ist aber besonders, dass ihr Vater auf einem Hausboot lebt und seit neustem auch nicht alleine, sondern mit seiner Freundin und deren Sohn. Eigentlich wollte sie nur ihren Vater besuchen und einen Bericht über das Leben auf einem Hausboot schreiben, damit sie ihren Schwarm Jasper beeindrucken kann.
Die Autorin versucht auch das Thema getrennte Eltern-ein Elternteil-neue Freundin+Kind zu behandeln, wie man sich da fühlt besonders, wenn diese neue Freundin auch noch ein Kind hat, aber an manchen Stellen konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass man sich so fühlt. Okay ich habe zwar das Glück, dass meine Eltern nicht geschieden sind, aber ich kann mir schon denken, wie man sich fühlen könnte. Aber das komische war halt, dass Lio mit Patty, der Freundin, total gut klar kam und nur mit ihrem Sohn, nicht, weil sie Angst hat, dass ihr Vater sich mehr auf ihn konzentriert. Das kann ich halbwegs verstehen, fand es nur unrealistisch, dass sie aber kein Problem mit Patty hat. Ich wäre nicht freundlich gewesen, sondern angriffslustig und würde wann immer es geht gegen sie sticheln.

Niklas ist der Sohn von Patty, mit dem sich Lio zu Anfang nicht so gut verträgt, dabei ist er eigentlich voll nett zu ihr und ein echter Gentleman, ich sage nur der Song auf der Straße. Mit der Zeit freundet sie sich auch mit ihm an und findet auch herraus, dass er gar nicht mal so doof ist wie auf dem ersten Blick...
Lio ist eine echt verrückte, aber liebe Nervensäge und mit ihrer besten Freundin Mimi sind sie echt unschlagbar-aber manchmal leider auch doppelt so nervig. Das Teeniegehabe ging mir manchmal auf den Geist, da ich es zu übertrieben fand, wie sie sich benommen haben. Oh Gott, das wäre ja mal peinlich, wenn ich solche Freunde hätte xD 
Und Jasper, ihr eigentliches Ziel, stellt sich immer mehr als Blödmann herraus. Mit ihm wäre ich nicht so gerne zusammen. Er kommt mir nur halbherzig rüber und so jemanden würde ich nicht gerne als Freund haben.
Aber das Ende, uii das war ja sehr niedlich. Mal sehen wie es weiter geht im nächsten Teil.

Fazit

"River Girl" ist ein süßes Buch für zwischen durch, dass die alltäglichen Probleme einer Jugendlichen widerspiegelt, aber auch auf das ein oder andere ernstere Thema zugreift, es mir aber nicht komplett realistisch vermitteln konnte und manchmal war es auch zu viel des guten. Auch ist der Schreibstil sehr Gewöhnungdürftig. Besonders zu Anfang, aber je weiter ich voran schritt, desto mehr legte es sich.

Bewertung

☺☺☺