Dienstag, 26. Mai 2015

Die Entscheidung des Flammenmädchens

Seitenzahl: 304
Verlag: Darkiss
Broschiert: 12,99€
Reihe: 3/4
Autor: Samantha Young
ISBN-13: 978-3956491672












Kurzbeschreibung

Je mehr Feuergeister erfahren, dass Ari das „Siegel des Salomons“ ist, desto gnadenloser wird sie gejagt. Ein neuer, rätselhafter Feind verfolgt sie bis in ihre Träume, und es fällt ihr immer schwerer, die dunkle Macht zu kontrollieren, die in ihr schlummert. Zudem sorgt sie sich um ihren Jugendfreund Charlie, der inzwischen offenbar süchtig nach schwarzer Magie ist. Einziger Lichtblick: Ihr geliebter Jai bekennt sich endlich zu seinen Gefühlen! Ari ist jedoch klar, dass er dadurch noch stärker ins Visier ihrer Gegner gerät. Um ihr Glück zu schützen, lässt sie sich zur Dschinn-Jägerin ausbilden. Aber sind die Grenzen zwischen Gut und Böse wirklich so klar, wie sie glaubt?

Wie finde ich das Cover?

Also dieses Mädchen-/Frauengesicht sieht jetzt auch schon wieder anderes als auf den beiden anderen Covern. Vielleicht symbolisiert das immer erwachsener Aussehen auch das reifer werden von Ari, von dem ich jedoch nicht so viel gesehen habe. An eine wichtige Entscheidung, auf die der Titel anspielt, kann ich mich auch nicht erinnern.

Wie ist meine Meinung?

Wie lange ist es her seitdem ich den zweiten Band der Reihe gelesen habe? Gefühlt eine Ewigkeit und ich wusste überhaupt nicht mehr, was so alles geschehen ist, weshalb ich schon am Anfang Schwierigkeiten hatte, in das Buch einzusteigen. Eigentlich kann man vom Leser schon erwarten, dass er die grundlegenden Dinge noch halbwegs kennt, aber bei mir war das nicht wirklich der Fall, weshalb ich andauernd überlegen musste, wieso einige Dinge so sind und habe mir dabei etwas schwergetan. Bis etwa zur Hälfte des Buches ist wirklich kaum etwas passiert und die ganze Geschichte hat sich gezogen. Manchmal sind neue Dinge ans Licht gekommen, aber sonst gab es kaum etwas Nennenswertes. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, wieso die Reihe so viele Teile hat, da der Hauptstrang für mich abgeschlossen ist und die Charaktere auch nichts mehr erzählen zu haben. Ab der Mitte kam zwar bisschen Action auf, aber auch da hat es sich nur wie ein Lückenfüller angefühlt und ich sehe nicht wie die Intrigen, die gegen Ari gestrickt werden, die Handlung voranbringen.
Ari finde ich mittlerweile nur noch nervig und auch wie jeder Kerl auf sie steht und dass sie ja so etwas ach Besonderes ist. Also manchmal kann man es auch wirklich übertreiben und Jai ist auch nicht viel besser. Ich finde die beiden haben sich verdient, so nervig wie die sind mit ihrem Liebesschwöre. Dann wäre da ja auch noch Charlie, der irgendwie mit ins Bild gehört. Also seine Love Interests sind auch nicht ganz ohne, aber wie er seine Meinung ändert, geht mir auf den Keks. Von den verschiedenen Dschinns mit ihren Stimmungsschwankungen will ich erst gar nicht sprechen. Wobei ich einen ganz toll finde und von dem hätte ich noch viel mehr lesen können, weil er mal etwas Action in die langweilige Bude bringt, aber nein, von ihm gab es natürlich nicht so viel. Was ich auch noch anmerken muss ist, dass manche Sachen wirklich an den Haaren herbeigezogen sind. Man kann mir nicht verkaufen, dass ein Dschinn seine Freizeit opfert, um die Twilight Bücher zu lesen. Also nein, das ist dann doch auch bisschen zu unglaubwürdig. Von den anderen Charakteren möchte ich gar nicht mehr reden, weil die keine Rolle spielen. Sie tauchen zwar auf, aber auf der nächsten Seite habe ich schon wieder vergessen, wie sie heißen.
Am Ende passieren noch einige interessante Wendungen und es gibt einen Vorausblick auf die Handlung im nächsten Band. Ich habe aber nicht das Bedürfnis herauszufinden, was passieren wird.

Fazit

Das war wohl nichts. Die Handlung könnte langweiliger nicht sein und die meisten Charaktere gingen mir auch nur noch auf die Nerven. Zum Teil wirkten einige Dinge zu sehr gewollt und wurden schnell abgehandelt, obwohl sie als total wichtig dargestellt wurden. Für mich ist die Reihe beendet und ich empfehle das Buch nur denen, die die vorherigen Bände wirklich gerne mochten und über diese Sachen hinwegsehen kann, ansonsten verschwendet man seine Zeit damit.

Bewertung

☺☺





Samstag, 11. April 2015

Anna and the French Kiss

(eng.) Seitenanzahl:  400
(eng.) Verlag: Speak
(eng.) Taschenbuch: ca. 8,10€
(eng.) ISBN-13: 978-0142419403
Seitenanzahl: 448
Verlag: cbt
Taschenbuch: 8,99€
Autor: Stephanie Perkins
Reihe: 1/3
ISBN-13: 978-3570402207








Kurzbeschreibung

Anna can't wait for her senior year in Atlanta, where she has a good job, a loyal best friend, and a crush on the verge of becoming more. So she's not too thrilled when her father unexpectedly ships her off to boarding school in Paris - until she meets Etienne St. Clair, the perfect boy. The only problem? He's taken, and Anna might be, too, if anything comes of her crush back home. Will a year of romantic near-misses end in the French kiss Anna awaits?

Auf Deutsch

Klopfende Herzen in Paris!

Ein Jahr in Paris? Anna könnte sich Besseres vorstellen, als in einem Land zur Schule zu gehen, dessen Sprache sie nicht spricht. Und dafür muss sie auch noch ihren Schwarm in Atlanta zurücklassen … Doch schon bald lernt die angehende Filmkritikerin das französische Leben zu schätzen: echter Kaffee, wunderschöne Gebäude und Kinos wohin man schaut! Vor allem der attraktive, und bereits vergebene, Étienne führt Anna durch das schöne Paris – und wird zu ihrem besten Freund. Doch als ihre Freundschaft immer enger wird, sind beide verunsichert – und das nicht nur, weil Étienne eine Freundin hat …

Dieses dagegen finde ich hässlich ._.
 Wie finde ich das Cover?

Ich glaube bei diesem Cover sind wir uns alle einig, dass es absolut schön ist oder? Total gerne mag ich auch, dass das Kennzeichen von Paris nicht zu aufdringlich dargestellt ist und leicht in das Gesamtbild eingebaut wurde.  Zum Titel kann ich nicht viel mehr sagen, als dass dieser so was von passt.

Wie ist meine Meinung?

Ich bin mir gerade nicht ganz so sicher, ob es nur mir so geht oder euch auch. Aber kann es sein, dass dieses Buch momentan oft im Internet herumschwirrt auf den ganzen Blogs? Meistens sogar noch auf Englisch, obwohl die deutsche Version schon lange draußen ist. Nachdem ich das Buch aber gelesen habe, kann ich es auch nicht lange an mich halten und muss meine Meinung dazu loswerden.
Annas Geschichte beginnt damit, dass sie sich im Internat in Paris wiederfindet und gleich von ihren Eltern verlassen wird. Ihre Familienverhältnisse werden auch recht schnell geklärt und ich hatte schon einen guten Überblick darüber, wie es bei ihr abläuft. Ihre Gefühle, die in diesem Moment natürlich eher negativ waren, prasselten auf mich ein und ich habe sofort mit ihr mitfühlen können. Anna mochte ich sehr, weil sie mal ein durchschnittliches Mädchen ist, das sich für Jungs, Aussehen und den üblichen Sachen interessiert.
St. Clair ist wirklich süß und eher außergewöhnlich. Sein Verhalten ist so liebevoll. Wie er sich um Anna kümmert und versucht ihr zu helfen wo es nur geht. Außerdem mochte ich sehr, dass er nicht absolut perfekt aussieht, weil er etwas kleiner ist. Die Beiden wären voll das süße Paar, wäre da nicht ein Problem. Dieses Problem nennt sich St. Clairs Freundin. Ja also da haben wir mal ein Schlamassel, welches nicht ganz üblich ist und wo ich sehr neugierig darauf war wie die Autorin es lösen wollte. Dass er nicht gleich auf Anna zuspringt und seine Freundin sofort sitzen lässt, die er außerdem auch wirklich liebt, fand ich authentisch. Ich glaube bei anderen Büchern wäre sofort Schluss und die beiden Hauptcharaktere wären zusammen, bzw. der männliche Part würde seine Freundin nicht richtig lieben und merkt es beim Auftauchen von dem Mädchen. Allgemein war das Buch mal so komplett anders, als ich es erwartet habe, sei es durch das Verhalten der Charaktere oder sonst was. Ich mag es, wenn meine Erwartungen mal so richtig daneben liegen und alles realer wirkt.
Der Schreibstil ist auch einer der Punkte, weshalb das Buch so unglaublich gut war. Wie schon erwähnt, spielt das Buch größtenteils in Paris, was aber nicht heißt, dass es einfach ein x-beliebiger Ort und eigentlich egal ist. Nein, denn das Buch lebt davon. Die Autorin bringt die Stadt mit all seinen schönen Facetten in die Geschichte ein und ich habe mich so gefühlt, als ob ich gerade wirklich in Paris wäre. Ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll, aber der französische Flair schwebte in der Luft und jeden einzelnen Ort den Anna in Paris besucht hat war so schön, dass ich den wirklich gerne besucht hätte.
Das Ende war mehr oder weniger so erwartet, aber trotzdem sehr süß und hach. Ich war gleichzeitig traurig und glücklich darüber, dass es so geendet hat. Ich würde schon gerne wissen, wie es gerade in diesem Moment bei Anna und St. Clair aussieht und ich vermisse die beiden. 

Fazit

"Anna and the French Kiss" ist mal eine andere Contemporary Geschichte, die man nicht überall findet und so wunderschön ist, dass man sich in das Buch verlieben muss. Mehr kann ich gar nicht dazu sagen, außer, dass alle, die realistische Liebesgeschichten mögen, sich dieses Buch sofort besorgen müssen. Wenn nicht verpasst ihr etwas Großartiges!

☺☺☺☺☺



Samstag, 21. März 2015

0815/Mainstream Buchblogs

Ich weiß nicht wie es euch geht und es tut mir leid wenn euch das Thema schon aus dem Hals heraushängt, aber ich kann nicht mehr hinsehen ohne meine Meinung auf meinem Blog offen gesagt zu haben. Gestern habe ich einen Post gelesen der mich zum Nachdenken gebracht hat.
Wir Buchblogger lesen die gleichen Bücher, rezensieren die gleichen Bücher und reden über die gleichen Bücher. Wir schreiben über die gleichen Themen, lesen die gleichen Posts und geben unseren Senf dazu.

Sind wir deshalb gleich alle Mainstream?
Ist unser Blog genauso wie jeder andere?
Bloggen wir gleich?
Kann man uns als 0815 Buchblog bezeichnen? Einfach weil wir die gleichen Interessen haben und nun einmal unsere Meinung zum gleichen Buch abgeben? Ist es so schlimm eine Rezension über das gleiche Buch zu schreiben wie ein anderer Buchblog?
Ist es so schlimm bekannte Bücher zu lesen und zu rezensieren?
Ist unser Blog deshalb nicht mehr lesenswert, weil man den gleichen Inhalt auf zig anderen Buchblogs wiederfindet?
Ist es so schlimm über die gleichen Themen zu bloggen?
Sind wir nicht mehr individuell wie wir es früher (wenn überhaupt) jemals waren?
Wer hat überhaupt das Recht zu entscheiden was Mainstream ist?
Sind wir alle nur noch kleine Buchblogger, die man in der Masse an Buchbloggern kaum wieder findet? Sind wir alle gleich?


Meine Meinung dazu ist: NEIN! Sind wir nicht! Es ist unbestreitbar, dass wir nun einmal über ähnlichen/gleichen Inhalt bloggen, weil wie die gleichen Interessen haben. Aber ist das so schlimm? Dürfen wir nicht über die gleichen Sachen berichten? Ist der Blog deshalb gleich Mainstream? Bloggen wir alle nach einem bestimmten Muster, weil wir Rezensionen schreiben, Neuzugänge oder Neuerscheinungen vorstellen? Ich finde trotzdem, dass jeder Blog individuell ist. Sei es wegen des Schreibstils, des Design, der Person dahinter oder sonstiges.
Mag sein, dass es Blogs gibt, die nur aus Rezensionen bestehen, aber sind sie deshalb gleich schlecht oder langweilig? 
Wieso ist es so schlimm nicht andauernd herauszustechen? Ist es nicht schön, dass wir die gleichen Interessen teilen? Natürlich fällt es auf, wenn ein Post irgendwie anders ist, aber wer bestimmt, dass dieser dadurch sofort gut ist? Dürfen ähnliche Posts nicht auch gut sein oder berühren? Ich weiß nicht, ob es nur mir so ergeht. Aber ich habe das Gefühl, dass in letzter Zeit viele Leute (also auch Buchblogger) meinen, dass es mittlerweile so viele Buchblogs gibt, dass kaum noch welche individuell sind mit einigen Ausnahmen.
Ich stimme dieser Aussage nicht zu und finde es eher traurig, dass es den Anschein erweckt, als ob wir nicht mehr über die gleichen Sachen bloggen dürfen, weil wir in der Masse verschwinden und als Mainstream abgestempelt werden. Oder dass wir nach einem ganz bestimmten Muster bloggen. Zum Teil gibt es eine Routine, das bestreite ich ja gar nicht, aber muss es deswegen automatisch schlecht sein?
Das ist mein Statement zum Thema. Allgemein nerven mich einige Dinge schon seit längerer Zeit in unserer Community, aber das ist eine andere Sache zu der ich mir noch nicht sicher bin, ob ich mich dazu äußern möchte.
Übrigens meine ich in diesem Post niemand bestimmten und wenn ihr euch aufgrund einer Aussage von mir angegriffen fühlen solltet, tut es mir leid, weil das nicht meine Absicht ist.